Die Stadt - Geografie

Geologie

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Geothermische Karte von Bünde

Das Gebiet gehört naturräumlich zur Ravensberger Mulde, ein leichtwelliges, zwischen 50 und 140 m ü. NN liegendes Hügelland. Zahlreiche kleine Täler (sog. Sieke) schneiden oft unvermittelt und tief in das sonst nur schwach kuppierte Land ein. Geologisch liegen im Wesentlichen Liasplatten mit Lößauflage vor, die durch Zertalung im Pleistozän zum Hügelland umgestaltet wurden. Unter der Lößdecke finden sich teilweise Geschiebelehme. Weitere Hinterlassenschaft der Eiszeiten sind die häufig anzutreffenden Findlinge. Das Elsetal und der Unterlauf der Werre weiter im Osten bilden das tiefliegende, in westöstlicher Richtung verlaufende Urstromtal der Else-Werre-Niederung. Mit dem 105 m ü. NN hohen und damit eigentlich nicht als Berg zu bezeichnenden Doberg verfügt Bünde über eine der umfangreichsten Fossilienlagerstätten aus der Zeit des Oligozän nördlich der Alpen. Der Hügel im Süden der Stadt überragt seine Umgebung um etwa 30 m. Er besteht aus den Sedimenten des Oligozän-Meeres und gibt Auskunft über die Meeresfauna der damaligen Zeit. Herausragende Fundstücke sind im Doberg-Museum ausgestellt.

Bünde eignet sich mittelmäßig bis gut, in einigen östlichen Gemeindelagen sehr gut, zur Nutzung von geothermischen Wärmequellen mittels Erdwärmesonde und Wärmegewinnung durch Wärmepumpe (vgl. dazu die nebenstehende Karte).


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Info

Wappen
  • Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Regierungsbezirk: Detmold
  • Stadtgliederung: 12 Stadtteile
  • Höhe: 75 m ü. NN
  • Fläche: 59,3 km²
  • Breitengrad: 52° 12′ N
  • Längengrad: 8° 35′ O
  • Postleitzahl: 32257
  • Kfz-Kennzeichen: HF
  • Einwohner: ca. 44 854
  • Bevölkerungsdichte: 756 Einwohner je km²
  • Gemeindeschlüssel: 05 7 58 004
  • Adresse der Stadtverwaltung: Bahnhofstraße 13 + 15
    32257 Bünde
  • Website: www.buende.de